Römische Bäderkultur
Bereits in der Antike war die Bäderkultur hoch entwickelt. Am bekanntesten waren die Badeanlangen in Pompeji, wo es beispielsweise das Frigidarium, die Kaltwasseranlage, genauso gab, wie auch lauwarme Badezellen. Gleichermaßen ermöglichten das Tepidarium, das Laconicum oder auch das Caldarium intensives Schwitzen. Auch das Dampfbad, das Sudatorium, war bekannt. Heute werden diese Badeformen wieder mehr und mehr geschätzt und in moderne Anlagen integriert. Wie einst beruht die moderne Technik im wesentlichen auf einem hypocausten Heizsystem. Dabei werden die Räume mit antistatisch aufgewärmtem Heizwasser durchströmt. Das Temperaturempfinden ist sanfter als bei bekannten Badeformen, wie zum Beispiel den trockenen finnischen Saunen und Dampfbädern mit gesättigter Luftfeuchtigkeit.
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