Thalasso-Kuren
Thalassokuren - vom griechischen thalassa = das Meer) bedienen sich des Meerwassers, das aus einer Tiefe von 35 Metern, mindestens 500 Meter von der Küste entfernt in Poolanlagen gepumpt wird. Die Wirkung beruht auf dem reichen Algenvorkommen, auf Schlick und Mineralien des Meeres. Sie wirken vobeugend aber auch heilend zum Beispiel bei Rheuma, allgemeinen Erschöpfungszuständen, Herz- und Kreislaufsdisharmonien. Aufbereitet, gereinigt und gefiltert wird das Meerwasser auch für Wannenbäder und Algenpackungen verwandt. Durch spezielle Vernebelungsanlagen wird es überdies für Inhalationstherapien genutzt. Während der Anwendung bewirken osmotische Vorgänge wichtige chemische Veränderungen in und unter der Haut. Weil das Wasser lebendig bleibt, ist die original Thalassokur in Küstennähe sinnvoll. Die Wirkung des Meerwassers ist seit der Antike bekannt. Platon und Hippokrates berichten von ihr. Um 1900 entstanden die ersten Thalasso-Kurzentrum unter anderem in Monte Carlo, Biarritz und Deauville.
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